Freitag, 15. Februar 2019

Neubau Schwingböden und Sportböden

Beim Neubau einer Turnhalle und Sporthalle empfehlen wir Ihnen bereits zum Zeitpunkt der Planung Ihre Schwingboden oder Sportboden Entscheidung zu treffen. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie kostenmindernd die unterschiedlichen Bauhöhen von Schwingböden und Sportböden (24 > 200mm) in Ihrer Planung berücksichtigen können. Sie sparen damit nicht nur erheblich Kosten sondern verhindern, dass Sie einen favorisierten Schwingboden oder Sportboden wegen zu großer Bauhöhe nicht einbauen können.

Beauftragen Sie Ihren Rohbauunternehmer damit, dass die Rohbetondecke entsprechend der erforderlichen Bauhöhe für den Sportboden und, wichtig !!!, einschließlich der erforderlichen Wärmedämmung hergestellt wird.

Die Ebenheit der Rohbetondecke sollte dabei unbedingt der DIN 18.202:1997-04,Tabelle 3, Zeile 4, entsprechen. Auch hier können Sie erhebliche Kosten einsparen, die sonst bei der Beseitigung von zu großen Unebenheiten in der Rohbetondecke anfallen (Estrich, Trockenschüttung, Unterfütterung bei Schwingböden etc.).

Sollte die Bauhöhe bereits unveränderlich feststehen, ergeben sich in der Regel folgende Aufbauhöhen: Schwingboden: >100mm - mit Aufstockung größere Bauhöhen möglich (Wärmedämmung beachten) Flächen- und Kombiniert-Elastischer Sportboden: 24 mm- mit Wärmedämmung größere Bauhöhen möglich.

 

Zusammenfassung

1. Bereits bei der Planung die Schwingboden - Sportboden Entscheidung treffen.
2. Rohbetondecke entsprechend Bauhöhe Schwingboden - Sportboden und Wärmedämmung treffen.
3. Die Ebenheit der Rohbetondecke sollte der DIN 18.202:1997-04,Tabelle 3, Zeile 4, entsprechen.